Press articles about the Community of Squatted Prosfygika

Prosfygika in Athen: Ein internationalistisches Wohnprojekt im Visier des Staates
Zwischen der Polizeidirektion und dem Obersten Gericht in Athen befindet sich das selbstverwaltete Stadtviertel Prosfygika. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Regionalregierung einen ausgearbeiteten Plan zur Räumung entwickelt hat – finanziert durch Mittel der Europäischen Union...
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Gemeinschaft im Widerstand
Die Parole »Unsere gemeinsame Sprache ist Widerstand« schmückt eine der Wände des selbstverwalteten besetzten Gebäudekomplexes »Prosfygika« in Athen. Die Bäckerei »Berkin Elvan«, benannt nach einem 15jährigen Aktivisten, der 2014 bei den Gezi-Park-Protesten von türkischen Polizisten getötet wurde, öffnet dort an einem sonnigen Morgen. Kinder sind auf dem Weg zum selbstorganisierten Kindergarten eine Straße weiter.
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Hungerstreik gegen drohende Räumung von selbstorganisierter Nachbarschaft in Athen
Der zweite Monat eines unbefristeten Hungerstreiks in Athen geht zu Ende. Der Protest richtet sich gegen Pläne, rund 400 Menschen aus der selbstverwalteten, besetzten Gemeinschaft Prosfygika im Stadtzentrum zu vertreiben. Am 5. Februar begann Aristotelis Chantzis, Bewohner und Mitglied der Gemeinschaft der besetzten Nachbarschaft Prosfygika, einen Hungerstreik, den er nach eigenen Angaben – falls notwendig – bis zum Tod fortsetzen wird. Der 5. April markiert den 60. Tag seines Hungerstreiks. Da die Situation eine kritische Phase erreicht hat – die am vergangenen Freitag zu seiner Ohnmacht vor der Polizeistation Ambelokipi führte
Read full article„Entweder wir werden gewinnen oder wir gewinnen!“
Wenn ich meinen Blick nach Südosten wende und etwas in die Ferne schweifen lasse, sehe ich statt antiken Säulen und griechischem Wein immer öfter ein paar Blöcke in Athen. Was heißt, ich sehe – ich höre natürlich, höre davon. Prosfygika höre ich! Das es beeindruckend sei, groß aber auch schwierig, dass es einen Hungerstreik gibt. Am Ende zu viel Hörensagen und zu wenig Wissen. Zum Glück habe ich über eine Ecke zwei Menschen kennengelernt, denen ich dank moderner Kommunikationsmittel ein paar Fragen stellen konnte:
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Hungerstreik gegen geplante Zwangsräumung von 400 Menschen
Aristotelis Chantzis, ein Bewohner und Mitglied der Gemeinschaft des besetzten und selbstverwalteten Viertels Prosfygika im Zentrum Athens, ist vor mittlerweile knapp drei Wochen in einen Hungerstreik getreten, den er notfalls bis zum Tod fortsetzen werde. Er reagiere hiermit auf Pläne der Regionalregierung Attikas, die die Gebäude des Viertels räumen und aufwerten lassen will. Dieses Vorhaben bedroht aktuell mehrere Hundert Menschen, die seit Jahrzehnten mit ihren Familien in dem Stadtteil leben, mit Zwangsräumungen.
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„Entweder wir siegen oder wir siegen“
Es ist Tag vier seines Hungerstreiks, als er an diesem milden Sonntagabend vor einem Wohnblock an der Alexandrasstraße im Athener Zentrum damit beginnt, als dritter Redner vor der versammelten Menschenmenge ins Mikrofon zu sprechen. „Ich bin in einen Hungerstreik bis zum Tod getreten“, sagt Aristos Chantzis mit fester Stimme.
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Angriff auf Prosfygika – Unbefristeter Hungerstreik für den Erhalt der Community
Immer wieder stand die besetzte Community von Prosfygika im Fokus der Angriffe des griechischen Staats. Umringt von einem Hochhaus der Polizeidirektion Attikas, das zu Zeiten des griechischen Faschismus gebaut wurde und dem obersten Gerichtshof, stellt die Community eine Art Oase inmitten der weit vorangeschrittenen Gentrifizierung Athens dar. Im Sommer versammeln sich die Bewohner:innen und Gäste unter der Vielzahl von Bäumen zwischen den Häuserblocks, trinken Eiskaffee und kraulen die dicken attischen Katzen, die sich um die Beine schmiegen.
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